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Es gibt da draußen so viele Menschen, die sich mit Herz, Mut und Leidenschaft für unsere Meere und unseren Planeten einsetzen – oft leise, oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung.
Mit dem Podcast „Stimmen der Meere“ möchte Marcella genau diese Menschen sichtbar machen. In inspirierenden Gesprächen trifft sie Stimmen aus Wissenschaft, Forschung, Musik, Medien und Organisationen – Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise zum Meeresschutz, zur Nachhaltigkeit und zum Schutz unserer Umwelt beitragen.
Dieser Podcast erzählt ihre Geschichten. Er zeigt, wie vielfältig Engagement für die Ozeane und unsere Erde sein kann – und dass jeder Beitrag zählt.
Denn überall auf der Welt gibt es Stimmen der Meere, die gehört werden dürfen.
Und vielleicht bist auch du eine davon:
Wenn du dich selbst für Meeresschutz oder Umwelt engagierst, bist du herzlich eingeladen, dich über unsere Website als Podcast-Gast zu melden.
Sergio Bambaren
die Stimme des Meeres

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Die Stimme des Herzens und die Weisheit des Ozeans
In dieser englischsprachigen Folge spricht Marcella Hansch mit Sergio Bambaren, internationalem Bestsellerautor, Surfer und engagiertem Meeresschützer. Seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und berühren Menschen weltweit – mit einer klaren Botschaft: Höre auf die Stimme deines Herzens.
Sergio nimmt uns mit auf seinen persönlichen Weg: vom Aufwachsen direkt am Meer, über eine erfolgreiche Karriere als CEO eines multinationalen Unternehmens, bis hin zu einer tiefen inneren Krise, die alles veränderte. Eine Panikattacke während eines Business-Meetings wurde für ihn zum Wendepunkt – und zum Beginn eines radikal ehrlichen Neuanfangs.
Er erzählt, warum er Sicherheit, Status und Besitz hinter sich ließ, ein Sabbatjahr nahm, aus einem Van lebte und entlang der europäischen Küsten reiste. In dieser Zeit – und durch eine außergewöhnliche Begegnung mit einem wilden Delfin – fand er zurück zu seiner Verbindung mit dem Ozean und begann zu schreiben. Ohne Plan, ohne Ziel, direkt aus dem Herzen. So entstand sein erstes Buch.
Im Gespräch geht es um den Ozean als Lehrer und Spiegel des Lebens, um Angst und warum viele unserer Ängste – etwa vor Haien – gesellschaftlich geprägt sind. Sergio spricht über Respekt vor der Natur, über Überfischung, industrielle Fischerei, Shark Finning und den Zustand unserer Meere. Dabei macht er deutlich: Es geht nicht darum, die Erde zu retten – sondern unsere Beziehung zu ihr zu verändern.
Besonders hoffnungsvoll blickt er auf die nächste Generation: Kinder und Jugendliche, die instinktiv verstehen, dass Mitgefühl, Verzicht und Verantwortung zusammengehören. Für Sergio ist Hoffnung keine naive Haltung, sondern eine bewusste Entscheidung.
Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten, zuzuhören und sich zu fragen:
Welchem Leben folge ich – und welcher Stimme?
Melanie Hackler
Kreislaufwirtschaft für Polyester

An der Wurzel ansetzen: Kreislaufwirtschaft für Polyester
In dieser Folge von Stimmen der Meere spricht Marcella Hansch mit Melanie Hackler, Geschäftsführerin des Unternehmens matterr. Im Mittelpunkt steht eine Technologie, die das Potenzial hat, die Kunststoff- und Textilbranche grundlegend zu verändern – indem sie direkt an der Quelle ansetzt.
Vom Mittelstand zur Kreislaufwirtschaft
Melanie Hackler kommt ursprünglich aus der Automobilzulieferindustrie und war viele Jahre im internationalen Aufbau von Standorten tätig. Ihre Neugier und der Wunsch, Wirkung zu entfalten, führten sie später in die Textilbranche – mit Fokus auf textile Kreislaufwirtschaft. Über mehrere Jahre begleitete sie die technologische Entwicklung von matterr, bevor sie vor rund anderthalb Jahren in die Geschäftsführung wechselte, um die Skalierung der Technologie voranzutreiben.
Was matterr anders macht
matterr hat ein Verfahren entwickelt, mit dem auch komplexe polyesterhaltige Abfälle in ihre ursprünglichen Grundstoffe zerlegt werden können – in gleichbleibender Qualität. Diese werden direkt wieder in bestehende industrielle Prozesse eingespeist und ersetzen fossile Rohstoffe.
Warum das für Umwelt und Meere wichtig ist
Polyester basiert auf fossilen Ressourcen, verursacht hohe CO₂-Emissionen und trägt massiv zur Umwelt- und Meeresverschmutzung bei. Der Ansatz von matterr zielt darauf ab, neuen Kunststoffmüll gar nicht erst entstehen zu lassen – statt später aufzuräumen.
Skalierung, Mut & Verantwortung
Nach einer Pilotanlage in Braunschweig plant matterr eine 10.000-Tonnen-Anlage im Chemiepark Hürth, gefördert mit 30 Millionen Euro aus dem europäischen Just Transition Fund.
Im Gespräch geht es auch um Durchhaltevermögen, wirtschaftliche Realität und darum, warum echte Transformation Mut und Zeit braucht – sowie um kleine Hebel im Alltag wie saubere Mülltrennung und bewussteren Konsum.
Nikola Spingler
OCEANKIDS

Musik, Meer & Mut: Nikola Spingler und OCEANKIDS
In dieser Folge von Stimmen der Meere ist Nikola Spingler zu Gast – professionelle Cellistin, Musikerin in verschiedensten musikalischen Welten und Mitbegründerin des Streichquartetts Die Nixen.
Nikola spielt Klassik, Pop und Crossover, wirkte bei Musicals mit und stand mit großen Bands auf der Bühne. Mit Die Nixen – vier Musikerinnen – verfolgt sie ein klares Ziel: Menschen für klassische Konzerte begeistern, Schwellen abbauen und neue Zugänge schaffen, indem Klassik und Pop miteinander verschmelzen.
OCEANKIDS – Musik, die bewegt
Aus diesem künstlerischen Anspruch entstand das Projekt OCEANKIDS: ein Kinder- und Familienprogramm, das relevante Themen aufgreift und musikalisch erzählt – ein „musikalisches Meerchen“, das Kinder wie Erwachsene anspricht.
Im Mittelpunkt steht nicht Belehrung, sondern Inspiration. Eine Nixe und ein Wal stoßen auf eine riesige Müllinsel und begegnen Kindern aus verschiedenen Kulturen, die Ideen entwickeln, wie Müll reduziert und Verantwortung übernommen werden kann. So entsteht ein Austausch auf Augenhöhe – kreativ, emotional und ermutigend.
Für diesen Ansatz wurde OCEANKIDS für den Opus Klassik – Innovationspreis für Nachhaltigkeit nominiert.
Mitmachen statt nur zuhören
Ein Herzstück des Projekts sind Projekttage an Schulen:
- gemeinsames Müllsammeln
- Kunst und Instrumente aus Abfall
- Bühnenbild aus gesammeltem Material
- aktive Beteiligung der Kinder am Musical
Den Abschluss bildet eine Aufführung, bei der die Kinder selbst Teil des Geschehens sind – musikalisch, kreativ und gestalterisch.
„Wir sind die OCEANKIDS“
Ein zentraler Bestandteil ist das Lied „Wir sind die OCEANKIDS“ – ein Mutmach-Song mit Rap-Elementen, inspiriert von Kindern aus verschiedenen Ländern. Er macht Lust, selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.
Kostüme mit Haltung (kurz & auf den Punkt)
Auch visuell lebt OCEANKIDS Nachhaltigkeit: Die Kostüme bestehen aus recycelten Materialien und Upcycling-Mode – Jeansstoffe, alte CDs, T-Shirts oder Fahrradschläuche werden zu fantasievollen Bühnenoutfits. Entstanden sind sie in Zusammenarbeit mit Partner:innen aus Design und Ausbildung – ein starkes Zeichen dafür, wie kreativ Wiederverwertung sein kann.
Mehr als ein Projekt
Neben dem Bühnenprogramm gibt es auch das illustrierte Buch „OCEANKIDS – das musikalische Bilderbuch“, das Geschichte und Musik verbindet und zum Weiterdenken einlädt.
Marcella hat seither weltweit Vorträge gehalten, Projekte angestoßen und Auszeichnungen erhalten. Doch sie erkannte: Aufklärung muss früher beginnen. Deshalb entwickelte sie mit ihrem Verein Bildungsmaterialien für Kitas und Schulen, um schon bei Kindern ein Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Meere zu schaffen. Die Materialien können kostenfrei auf der Website von Stimme der Meere e.V. heruntergeladen werden.
Mit diesem Podcast möchte Marcella zeigen, wie viele unterschiedliche Menschen sich bereits mit Leidenschaft für den Schutz der Meere einsetzen – und wie wertvoll jeder einzelne Beitrag ist. In den kommenden Folgen erwarten euch inspirierende Interviews aus Wissenschaft, Musik, Forschung, Medien und Organisationen.
Und auch ihr könnt Teil davon sein: Wenn ihr selbst im Meeresschutz aktiv seid, seid ihr herzlich eingeladen, euch als Gast zu melden – einfach hier über unsere Website.
Steffen Knodt
Ozeandekade

Die UN-Ozeandekade, Bildung und konkrete Wege zum Meeresschutz
In dieser Folge von Stimmen der Meere spricht Marcella Hansch mit Steffen Knodt, Ingenieur, Industrieexperte und Mitglied des Ozeandekaden-Komitees Deutschland (ODK). Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die UN-Ozeandekade, ihre Ziele – und darauf, warum die Meere für unser Leben an Land unverzichtbar sind.
Warum die Ozeandekade so wichtig ist
Die Meere spielen in den globalen Nachhaltigkeitszielen bislang eine untergeordnete Rolle – obwohl sie zentral für Klima, Wetter, Nahrungsmittel, Biodiversität und den globalen Stoffkreislauf sind. Die UN-Ozeandekade (2021–2030) soll das ändern: Sie will Meereswissenschaft stärken und dieses Wissen in konkretes Handeln übersetzen.
Das Ozeandekaden-Komitee Deutschland
Das ODK koordiniert die Aktivitäten der Ozeandekade in Deutschland. Es arbeitet ehrenamtlich, interdisziplinär und international – mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Industrie, Kultur und Zivilgesellschaft. Unterstützt wird das Komitee von Botschafter:innen und einem breiten Netzwerk aus Forschungsinstituten, NGOs und Bildungsakteuren in ganz Deutschland.
Ein zentrales Anliegen: komplexe Zusammenhänge verständlich machen und die Ozeandekade in die Gesellschaft tragen – auch fernab der Küsten.
Was aktuell besonders bewegt
- steigende Meerestemperaturen und ihre Folgen für Klima und Wetter
- Korallenriffe als Frühwarnsystem für den Zustand der Ozeane
- Plastikmüll und Mikroplastik als langfristiges, oft unsichtbares Problem
- Überfischung und die Bedeutung kleinteiliger, nachhaltiger Fischerei
- Küstennahe Lösungen wie Seegraswiesen, Mangroven und Algenwälder, die gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften umgesetzt werden
Bildung als Schlüssel
Ein zentrales Thema der Folge ist die Bedeutung von Bildung und frühzeitiger Sensibilisierung. Wer Zusammenhänge versteht, erkennt auch, warum scheinbar kleine Maßnahmen wichtig sind – und warum Verantwortung nicht erst im Meer beginnt, sondern an Land.
Was jede:r tun kann
- das eigene Verhalten in Bezug auf Wasser, Konsum und Abfall reflektieren
- Organisationen und lokale Initiativen unterstützen
- sich informieren, vernetzen und Meeresthemen sichtbar machen
- verstehen, dass alles, was wir an Land tun, früher oder später im Meer ankommt
Ausblick
Zur Halbzeit der Ozeandekade geht es weniger um starre Zielmarken als um langfristige Wirkung: Die Meere sollen stärker als gemeinsames Erbe der Menschheit verstanden werden – mit klar verankerter Verantwortung auf politischer, gesellschaftlicher und individueller Ebene.
Marcella hat seither weltweit Vorträge gehalten, Projekte angestoßen und Auszeichnungen erhalten. Doch sie erkannte: Aufklärung muss früher beginnen. Deshalb entwickelte sie mit ihrem Verein Bildungsmaterialien für Kitas und Schulen, um schon bei Kindern ein Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Meere zu schaffen. Die Materialien können kostenfrei auf der Website von Stimme der Meere e.V. heruntergeladen werden.
Mit diesem Podcast möchte Marcella zeigen, wie viele unterschiedliche Menschen sich bereits mit Leidenschaft für den Schutz der Meere einsetzen – und wie wertvoll jeder einzelne Beitrag ist. In den kommenden Folgen erwarten euch inspirierende Interviews aus Wissenschaft, Musik, Forschung, Medien und Organisationen.
Und auch ihr könnt Teil davon sein: Wenn ihr selbst im Meeresschutz aktiv seid, seid ihr herzlich eingeladen, euch als Gast zu melden – einfach hier über unsere Website.
Hannes Jaenicke
Pelorus-Jack-Stiftung

Zwischen Engagement und Ernüchterung
In dieser Folge ist Hannes Jaenicke zu Gast – Schauspieler, Dokumentarfilmer, Autor und engagierte Stimme für den Schutz von Natur, Tieren und Meeren.
Schon früh geprägt durch Zoo-Besuche als Kind, entwickelte sich bei ihm eine tiefe Verbindung zur Tierwelt. Das Tauchen wurde später zu einer großen Leidenschaft – und zugleich zu einem weiteren Zugang zum Meeresschutz. Über viele Jahre hinweg machte Hannes Jaenicke Umwelt- und Naturschutzthemen durch Dokumentationen einem breiten Publikum zugänglich, unter anderem im Fernsehen.
Zwischen Engagement und Ernüchterung
Eine der größten Herausforderungen heute: Das Thema Nachhaltigkeit stößt zunehmend auf Ablehnung oder Müdigkeit. Umweltschutz, Kreislaufwirtschaft und Verantwortung konkurrieren mit wirtschaftlichen Interessen – und verlieren im öffentlichen Diskurs an Priorität. Die Einstellung der erfolgreichen Doku-Reihe „Im Einsatz für …“ war für ihn ein schmerzhafter Einschnitt, besonders weil die Filme viele Menschen – auch Kinder – erreicht haben.
Warum es für Hannes Jaenicke trotzdem Hoffnung gibt
Es gibt Entwicklungen, die Mut machen:
- Der Rhein ist heute an vielen Stellen wieder so sauber, dass Baden möglich ist.
- Walpopulationen erholen sich.
- Störche kehren zurück und ihre Bestände wachsen.
- Viele Privatpersonen sammeln Müll, engagieren sich lokal und sind sich der Dringlichkeit bewusst.
Diese Erfolge zeigen: Umweltschutz wirkt – auch wenn er Zeit braucht.
Die Pelorus-Jack-Stiftung
Mit seiner eigenen Stiftung Pelorus Jack unterstützt Hannes Jaenicke weltweit Projekte im Natur- und Tierschutz. Namensgeber ist ein Rundkopfdelfin, der einst Schiffe sicher durch eine gefährliche Meerenge in Neuseeland lotste – ein Sinnbild für die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Ein Herzensprojekt der Stiftung ist der Schutz und Wiederaufbau von Regenwald in Borneo:
Primärwald wird vor der Palmölindustrie bewahrt, indigene Gemeinschaften erhalten Arbeit und Perspektiven, und Tiere können wieder ausgewildert werden. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung weitere Projekte, auch im Bereich Meeresschutz, finanziell – als aktiver Beitrag, der Natur etwas zurückzugeben.
Was jede:r tun kann
Weniger konsumieren, Gewohnheiten hinterfragen, sanfter mit dem Planeten umgehen
Plastikmüll vermeiden
Fleisch- und Fischkonsum reduzieren oder bewusst darauf verzichten
Beim Einkaufen nachhaltige Marken und Unternehmen unterstützen
Rike Kremer-Obrock
ElasmOcean

Haie, Haltung, Herzblut – Rike Kremer-Obrock von ElasmOcean im Gespräch
In dieser Folge ist Rike Kremer-Obrock zu Gast – leidenschaftliche Taucherin, Umweltaktivistin, Unterwasserfotografin und Vorsitzende des Vereins ElasmOcean. Sie gilt als engagierte Stimme im Haischutz und verbindet Wissen, Erfahrung und Herzblut.
Rike erzählt, wie sie durch das Tauchen ihre Faszination für die Unterwasserwelt entdeckte. Ein prägender Tauchgang in Costa Rica führte schließlich zu ihrer tiefen Verbundenheit mit Haien – und zu ihrem entschlossenen Einsatz für deren Schutz.
Über ElasmOcean
ElasmOcean wurde 2019 gegründet und leitet seinen Namen von Elasmobranchii ab – der wissenschaftlichen Bezeichnung für Haie und Rochen. Der Verein setzt sich ein für:
- Haischutz & Artenschutz
- Schutz der marinen Lebensräume
- Aufklärung über die Auswirkungen von Klimawandel und Überfischung
Eine zentrale Säule der Arbeit ist die Bildung: ElasmOcean entwickelt Programme für Schulen und Bildungseinrichtungen, arbeitet mit haptischem Material wie Netzen oder Hai-Flossen und vermittelt Wissen über Emotion, Nähe und Erleben. Ziel ist, Kinder wie Erwachsene für die Schönheit der Tiere und ihre Bedrohungen zu sensibilisieren.
Darüber hinaus engagiert sich ElasmOcean politisch und europaweit für besseren Schutz von Haien und Meeren.
Was dich in dieser Folge erwartet:
- Rikes persönlicher Weg in den Haischutz
- Warum Haie für ein gesundes Meer unverzichtbar sind
- Wie ElasmOcean arbeitet – von Bildung bis politischem Einsatz
- Die Herausforderungen durch industrielle Fischerei
- Warum Bewusstsein, Konsum und Alltagshandeln entscheidend sind
Und am Ende erwartet euch noch ein Buchtipp: Rendezvous mit einem Oktopus von Sy Montgomery
Marcella Hansch
Stimmen der Meere

Willkommen beim Podcast Stimmen der Meere und Vorstellung Marcella Hansch
In dieser Auftaktfolge stellt sich Marcella Hansch vor – Gründerin von Stimme der Meere und Initiatorin dieses Podcasts. Ursprünglich Architektin, erlebte sie auf einer Reise ihr persönliches Schlüsselerlebnis: die massive Vermüllung der Ozeane. Dieses Erlebnis prägt bis heute ihr Engagement. Ihre Abschlussarbeit widmete sie einer Technologie zur Reduktion von Plastikmüll – ein Projekt, das nicht nur viele Preise gewonnen hat und Grundlage für weitere Technologien wurde, sondern auch den Beginn ihres Weges im Meeresschutz markierte.
Marcella hat seither weltweit Vorträge gehalten, Projekte angestoßen und Auszeichnungen erhalten. Doch sie erkannte: Aufklärung muss früher beginnen. Deshalb entwickelte sie mit ihrem Verein Bildungsmaterialien für Kitas und Schulen, um schon bei Kindern ein Bewusstsein für die Bedeutung gesunder Meere zu schaffen. Die Materialien können kostenfrei auf der Website von Stimme der Meere e.V. heruntergeladen werden.
Mit diesem Podcast möchte Marcella zeigen, wie viele unterschiedliche Menschen sich bereits mit Leidenschaft für den Schutz der Meere einsetzen – und wie wertvoll jeder einzelne Beitrag ist. In den kommenden Folgen erwarten euch inspirierende Interviews aus Wissenschaft, Musik, Forschung, Medien und Organisationen.
Und auch ihr könnt Teil davon sein: Wenn ihr selbst im Meeresschutz aktiv seid, seid ihr herzlich eingeladen, euch als Gast zu melden – einfach hier über unsere Website.